Katholische Kirchengemeinde St. Antonius und Bonifatius Datenschutz Impressum

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Aktueller Hinweis:

Bis auf Weiteres sind alle Gemeindegottesdienste abgesagt. Die Pfarrheime, Bücherei und Haus der Jugend sind geschlossen.
Der Gebetsraum in St.Bonifatius ist täglich von 9.00-18.00 Uhr geöffnet.
Die Antoniuskirche ist täglich von 09.30 Uhr – 18.00 Uhr geöffnet.

Aktuelle und ausführliche Information gibt es auf dieser Informationsseite.

Geistlicher Impuls

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
In jener Zeit sandten die Schwestern des Lazarus Jesus die Nachricht:
Herr, dein Freund ist krank. Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit wird nicht zum Tod führen, sondern dient der Verherrlichung Gottes: Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden. Denn Jesus liebte Marta, ihre Schwester und Lazarus. Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus. Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben. Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag. Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. Jesus war im Innersten erregt und erschüttert. Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie antworteten ihm: Herr, komm und sieh!
Da weinte Jesus. Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte! Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt, und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, entgegnete ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag. Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herum steht, habe ich es gesagt; denn sie sollen glauben, dass du mich gesandt hast. Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden, und lasst ihn weggehen! Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.

Liebe Gemeinde,
im Moment wissen wir nicht, was morgen sein wird.
Jeden Tag gibt es aufgrund des Coronavirus neue Nachrichten, Entscheidungen, Empfehlungen und Einschränkungen. Das verunsichert uns und Vielen macht das Angst. Wir fühlen uns ohnmächtig.
Viele Stimmen mahnen uns, besonnen zu bleiben, nicht in Panik zu verfallen oder in eine Depression, als ob das so einfach wäre.
Mir hilft da mein Glaube an einen liebenden und wohlwollenden Gott. Dieser Glaube schenkt mir die Hoffnung, dass nach der Zeit der Not und der Krise wieder neues Leben erwacht.
Davon berichten auch die Lesungen des heutigen Sonntags. Im Buch des Propheten Ezechiel heißt es: „Und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole.“
Das Gleiche wird uns auch in der Lazarusgeschichte des Johannesevangeliums berichtet. Jesus der vom Tod seines Freundes Lazarus innerlich angerührt ist und sogar weint, bleibt nicht beim Weinen stehen. Obwohl die Lage menschlich gesehen absolut aussichtslos ist, handelt er und führt Lazarus zurück ins Leben.

Der Name ist Programm: Lazarus, hebräisch Eleazar, - Gott hilft. Die Erzählung von der Auferweckung des Lazarus ist heute am
5. Fastensonntag schon eine Vorausdeutung dessen, was wir an Ostern feiern:
Gott hilft, Gott führt ins Leben.
Dieses Evangelium ist für mich ein Bild der Hoffnung, gerade auch in der derzeitigen schwierigen Lage.
Alles, was unser Leben ausmacht, scheint in vielerlei Hinsicht momentan bedroht zu sein.
Und doch gibt es auch Zeichen des Lebens und der Hoffnung. Die Hilfsbereitschaft vieler Menschen, beruflich oder privat, zeigt mir, wie groß der Zusammenhalt der Menschen in unserer Gesellschaft ist. „Manchmal stehen wir auf, stehen zur Auferstehung auf, mitten am Tag“, so hat es die Dichterin Marie-Luise Kaschnitz beschrieben. Plötzlich sehen wir einen Hoffnungsschimmer, wo es nur Aussichtslosigkeit gab. Solche Erfahrungen wünsche ich Ihnen in diesen Tagen und Wochen: Es gibt Hoffnung, es ist eben nicht alles aus. Vertrauen wir uns mit unseren Sorgen und Nöten unserem Gott im Gebet an und glauben wir daran, dass er uns auch aus dieser Krise zu neuem Leben führen wird.

Gebet

Gott des Lebens,
immer wieder neu bemühst du dich um uns Menschen.
Du hast Prophetinnen und Propheten gesandt,
die Hoffnung in deinem Volk wachzuhalten. Zuletzt hast du deinen Sohn gesandt.
Er hat Lazarus aus dem Tod geholt und damit uns Menschen gezeigt, dass du das Leben willst. Öffne unsere Herzen, öffne unsere Ohren.
Lass uns deine Botschaft neu hören als Verheißung des Lebens und des Friedens.
Darum bitten wir durch Christus,
unseren Bruder und Herrn. Amen.

Es grüßt Sie herzlich Ihr
Pastor Peter Boßmann

Fürbitten

Wie Sie bereits wissen, feiern Pastor Kurian und Pastor Boßmann die sonntägliche Eucharistie auch in den Anliegen der Gläubigen unserer Pfarrei. Wenn sie konkrete Anliegen haben, die sie im Gottesdienst hineingeben möchten, können Sie diese bitte bis freitags 11.00 Uhr per Mail an die Pfarrbüros (in der Karwoche bitte bis Donnerstag um 11.00 Uhr) oder in einem Umschlag in die Briefkästen der Pfarrbüros werfen.

Öffnungszeiten Pfarrbüros vom 23.03.2020

Mo.: St. Bonifatius 09.00 -11.30 Uhr
Di.: St. Antonius 09.00-11.30 Uhr
Mi.: St. Bonifatius 09.00 – 11.30 Uhr
Do.: St. Antonius 14.30 -17.30 Uhr
St. Bonifatius 15.00 – 18.00 Uhr
Fr.: Beide Büros 09.00-11.30 Uhr

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen bitten wir Sie nach Möglichkeit das Büro telefonisch oder per Mail zu kontaktieren. Im Bedarfsfall sind wir aber natürlich auch persönlich für Sie da unter Beachtung der erforderlichen Hygienemaßnahmen.

In dringenden seelsorgerischen Fällen können Sie sich außerhalb der Bürozeiten an Pfarrer Boßmann (Tel.: 67711219) oder Pastor Kurian (Tel.: 0160/95288804) wenden.

Aktuelles und Berichte

26.03.2020

Ein Gruß aus den drei Kindergärten der Pfarrei

Ein Gruß aus den drei Kindergärten der PfarreiAktuell sind die Kitas ruhige Orte, so wie wir es gar nicht kennen. Auch wenn in der nächsten Woche in allen drei Kitas Kinder von Eltern in Schlüsselpositionen betreut werden – es wird auch vorerst sehr still bleiben.
Viele Kinder haben schon einen bemalten/ gestalteten Stein vor die drei Kitas unserer Pfarrei gelegt. Sie sind damit der Aufforderung der Erzieherinnen nachgekommen – etwas gegen die die Langeweile und für die Gemeinschaft zu tun. So können wir uns miteinander verbunden fühlen und können aktiv etwas tun.
DANKE!
Die Kinder können schon gespannt sein welche Ideen es für die nächste Woche gibt.

Ein Gruß aus den drei Kindergärten der Pfarrei
Ein Gruß aus den drei Kindergärten der Pfarrei

23.03.2020

Absage der Kolping-Jahresfahrt

Aufgrund der gesundheitlichen Entwicklung rund um den Corona-Virus ist beschlossen worden, die diesjährige Jahresfahrt der Kolpingsfamilie nach Straßburg und in den Elsass abzusagen. Für 2021 wird versucht, das gleiche Hotel zu reservieren und die Fahrt so durchzuführen, wie es in diesem Jahr geplant war.
Die Anzahlungen behalten ihre Gültigkeit, bzw. werden auf Verlangen ausgezahlt.

Gruß und viel Gesundheit an alle

Gerd Stollenwerk

28.02.2020

neue Kollegin

Liebe Gemeinde,
ab Mai/Juni diesen Jahres beginne ich meine Stelle als Pastoralreferentin in Holsterhausen – ich freue mich schon, mich Ihnen bald vorstellen zu können. Aktuell suchen wir noch nach einer Wohnung oder einem Haus bzw. einer Doppelhaushälfte zur Miete für unsere vierköpfige Familie ab mindestens 4,5 Zimmer mit Garten.

Über Rückmeldungen unter 02923/5169913 freuen wir uns sehr.

Mit herzlichen Grüßen und Dank im Voraus!
Stefanie Stappert und Familie

21.02.2020

Altersteilzeit

Annegret LewinIch möchte Ihnen als Mitglieder der Pfarrei St. Antonius und Bonifatius eine persönliche Veränderung mitteilen. Ab März diesen Jahres werde ich Altersteilzeit in Anspruch nehmen, und zwar in einem Blockmodell. Das heißt, dass ich noch bis September 2021 aktiv und Vollzeit im Dienst bin und ab dann bis zum regulären Rentenalter in die Ruhephase der Altersteilzeit gehe.

Eigentlich hätte diese Mitteilung in meinen Augen noch ein bisschen Zeit gehabt. Aber es gibt damit verbunden eine weitere Veränderung, die für die Pfarrei bedeutsam ist. Die Personalabteilung des Bistums Münster hat uns mitgeteilt, dass ab Mai/Juni 2020 Frau Stefanie Stappert mit zunächst 75 % ihren Dienst in Holsterhausen aufnehmen und das Seelsorgeteam verstärken wird.

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15.-​16.02.2020

Dinner in the Dark

Dinner in the Dark 2020Am 15. und 16. Februar fand im Pfarrheim der Gemeinde St. Antonius Holsterhausen ein "Dinner in the Dark" statt.

Im Januar startete der Kartenverkauf für dieses ungewöhnliche Abendessen, das die Gäste komplett im Dunkeln genossen.
Das Event wurde in den vergangenen Jahren von der Gemeinde selbst organisiert, nach der Fusion mit der Nachbargemeinde St. Bonifatius richete die gemeinsame Leiterrunde "Bonton" das diesjährige Dinner aus.

Serviert wurde ein Drei-Gänge-Menü, welches von den Gästen als sehr schmackhaft und empfehlenswert empfunden wurde. Der Erlös der Veranstaltung kommt den Ferienfreizeiten der Gemeinde, die die Leiterrunde alljährlich selbst organisiert, und Projekten der Caritas zu Gute.

Dinner in the Dark 2020 Dinner in the Dark 2020

12.01.2020

Neujahresempfang

Neujahrsempfang 2020Zum Neujahrsempfang hatte die Pfarrei St.Antonius und Bonifatius am Sonntagmorgen ins St. Bonifatius-Pfarrheim eingeladen. Nach der Übergabe von Sekt oder O-Saft durch Mitglieder des Gemeindeausschusses und einer kurzen Ansprache durch Pastor Peter Bossmann wurden über Margret Rother (PR), Annegret Lewin und Thomas Pyszny (Seelsorge) den zahlreichen Zuschauern vergangene wie auch zukünftige Themen in Form des Geschenkeauspackens in fröhlich unterhaltsamer Weise näher gebracht, bevor sich dann alle am üppig gefüllten Fingerfood-Buffet stärken konnten.

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