Katholische Kirchengemeinde St. Antonius und Bonifatius Datenschutz Impressum

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Aktueller Hinweis:

Aktuelle und ausführliche Information (Stand 29.5.2020) gibt es auf dieser Informationsseite.

Anregung für Familien

Impuls zu Fronleichnam

Kirchenvorstand der Pfarrei St. Antonius und Bonifatius

Am 17. und 18. November 2018 haben im Bistum Münster und somit auch in unserer Pfarrei Kirchenvorstandswahlen stattgefunden. Um für die frisch fusionierte Pfarrei eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu erreichen wurden die Kirchenvorstandswahlen erstmalig als Briefwahl durchgeführt. Die Wahlbeteiligung in unserer Pfarrei lag bei seht guten 24,85 %.

Vorsitzender des Kirchenvorstandes ist grundsätzlich der amtierende Pfarrer:
Pfarrer Peter Boßmann

Folgende Personen wurden in den Kirchenvorstand gewählt (Namen in alphabetischer Reihenfolge):
1. Anne Dietrich
2. Annette Epping
3. Hans Gehring
4. Vanessa Hein
5. Benedikt Heßling
6. Patric Klümper
7. Lambert Lütkenhorst
8. Edgar Püthe
9. Birgit Sachs
10. Georg Vennemann

Ersatzmitglieder sind:
1. Ulla Malohn
2. Jörg Mechlinski
3. Jürgen Zattarin

Was macht der Kirchenvorstand?

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben vom Kindergarten, über Jugend- und soziale Arbeit bis zur Altenseelsorge, ist die Kirche auf materielle Mittel angewiesen, auf die Kirchensteuer und das örtliche Vermögen in den Kirchengemeinden. Dieses Vermögen zu verwalten, seine Erträge und ergänzende Kirchensteuermittel sinnvoll zu verwenden, ist die Aufgabe des Kirchenvorstandes. Dabei trägt der Kirchenvorstand als Ganzes die Verantwortung. Zur Erfüllung seiner Aufgaben bildet der Kirchenvorstand Ausschüsse. Für unsere Pfarrei sind das:

  • Finanzausschuss - Hans Gehring, Edgar Püthe
  • Personalausschuss - Anne Dietrich, Annette Epping, Lambert Lütkenhorst
  • Friedhofsausschuss - Hans Gehring, Lambert Lütkenhorst, Georg Vennemann
  • Kindergartenausschuss – Vanessa Hein, Birgit Sachs
  • Ausschuss für Gebäude und Liegenschaften – Benedikt Heßling, Patric Klümper, Georg Vennemann

Eine der wesentlichen Aufgaben des Kirchenvorstandes ist es, den Haushalt für das kommende Haushaltsjahr, in Absprache mit dem Pfarrgemeinderat und der Seelsorge, aufzustellen, die Jahresabrechnung entgegenzunehmen und die Durchführung der gefassten Beschlüsse zu überprüfen. Die laufenden Geschäfte werden von der Zentralrendantur für sämtliche Gemeinden im Dekanat ausgeführt - aber im Auftrag des Kirchenvorstandes.

Welche gesetzlichen Grundlagen gibt es?

Die Arbeit des Kirchenvorstandes ist gesetzlich geregelt. Die Ursprünge gehen bis in das 12. Jh. zurück. Später wurde die Position des Kirchenvorstandes durch Konkordate und Staatsverträge festgeschrieben. Seit dem Gesetz über die Verwaltung des katholischen Kirchenvermögens vom 24.07.1924 gilt: der Kirchenvorstand verwaltet das Vermögen der Kirchengemeinde. Er vertritt die Gemeinde und das Vermögen und ist ein Organ der Kirchengemeinde. Alle drei Jahre wird die Hälfte der Mitglieder neu gewählt.

Wie wird gewählt?

Wählen kann jedes Mitglied der Pfarrgemeinde, das 18 Jahre alt ist und mindestens ein Jahr in der Gemeinde wohnt. Die Wahl wird durch einen Wahlvorstand vorbereitet, der aus dem/der stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenvorstandes und vier oder sechs wählbaren Gemeindemitgliedern besteht. Neu eintretende Kirchenvorsteher werden in einer Sitzung des Kirchenvorstandes durch den Vorsitzenden in ihr Amt eingeführt und auf treue Erfüllung ihrer Obliegenheiten verpflichtet. Die Wahl des Kirchenvorstandes gilt für sechs Jahre. Dabei ist Wiederwahl zulässig.

Wer kann gewählt werden?

Gewählt werden kann man grundsätzlich mit 21 Jahren. Der Wahlvorstand macht Wahlvorschläge. Aus der Gemeinde können weitere Vorschläge hinzukommen. Die Anzahl der gewählten Mitglieder hängt von der Größe der jeweiligen Gemeinde ab. Für unsere Pfarrei besteht der Kirchenvorstand aus 10 Mitgliedern. Dazu kommt ein beratendes Mitglied des Pfarrgemeinderates. Für die Besetzung des Kirchenvorstandes ist es aufgrund der genannten Aufgabenstellungen nicht wichtig, ob jede Gruppierung der Gemeinde vertreten ist, sondern ob nach objektiver Prüfung der sachlichen und persönlichen Voraussetzungen die Kandidatinnen und Kandidaten zur bestmöglichen Wahrnehmung der jeweiligen Aufgaben geeignet sind. Der Kirchenvorstand ist nicht Gemeindeparlament, sondern Verwaltungsorgan. Bei Ausübung seiner Tätigkeit muss jedes Mitglied die Gesamtheit der Interessen der Pfarrgemeinde berücksichtigen.