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Familienseite

Bis Ostern erscheinen hier regelmäßig neue Inhalte mit Anregungen zur Fastenzeit für Kinder und Familien.
Ihr könnt hier den Weg von Aschermittwoch bis Ostermontag verfolgen und die Spielfigur rückt jeden Tag ein Feld weiter.
Entlang des Weges tauchen immer wieder runde Symbole. Klickt diese doch einmal und schaut, was sich dahinter verbirgt. Im Laufe der Zeit werden immer mehr Symbole dazu kommen.
Schaut doch immer mal wieder vorbei!

Fastenweg

17.02.
Aschermittwoch

Sa., 27.02.
18.00 Uhr
     Familien-
     gottesdienst in
     St. Bonifatius

Sa., 06.03.
16 Uhr
Kleinkinder-
Gottesdienst
in St. Bonifatius

    Sa., 27.03.
    18.00 Uhr
Familiengottesdienst
in St. Antonius

Palmsonntag,
28.03.

Grün-
donnerstag
    01.04.

Karfreitag,
02.04.,
10 Uhr
Familienkreuzweg
in St. Antonius

Kar-
samstag,
03.04.

Ostersonntag,
04.04.

Ostermontag,
05.04.,
9.30 Uhr
Familiengottes-
dienst in
St. Antonius

Liebe Kinder, liebe Familien,

Kreuzmit dem heutigen Tag, dem Aschermittwoch, endet die närrische Karnevalszeit und es beginnt die sechswöchige Fastenzeit, in der wir Christen uns auf Ostern vorbereiten.

An diesem Tag wird traditionell ein Kreuz aus Asche auf unsere Stirn gezeichnet. Das Kreuz ist ein Zeichen für Gott, der immer bei uns ist und uns begleitet. Es erinnert uns daran, dass Jesus gestorben ist und dass er wieder auferstanden ist. Die Asche soll uns daran erinnern, dass alles einmal zu Ende geht. Wenn etwa verbrannt wird, bleibt hinterher nur die graue, staubige Asche übrig. Für die Asche, die am Aschermittwoch benutzt wird, werden die Palmzweige vom vergangenen Palmsonntag verbrannt und anschließend mit Weihwasser gesegnet. Das Aschekreuz auf unserer Stirn soll uns daran erinnern, dass unser Leben auf dieser Erde einmal zu Ende geht – es ist begrenzt. Es erinnert uns aber auch daran, dass sich im Leben viel verändert und unser Leben, auch nach unserem Tod, bei Gott weitergeht.

TippAsche ist übrigens noch nützlich. Hier drei Beispiele:

  • Früher wurde Asche z. B. zur Reinigung von Gefäßen verwendet.
  • Auch bei so kaltem Winterwetter wie in den vergangenen Tagen kann Asche helfen, dass wir auf dem glatten Schnee und Eis nicht
    ausrutschen.
  • Vielleicht habt ihr schon einmal den Ausdruck „Stoppelfelder“
    gehört – das sind die Reste, die nach der Ernte auf dem Feld übrig bleiben. Diese wurden verbrannt und die Asche mit der Erde vermischt. So hat die Erde wieder neuen Dünger, also neue Kraft, damit die gesäten Samen wieder gut wachsen können.

AschekreuzAn genau diese Kraft soll uns die Asche ebenfalls erinnern:
Wir können immer wieder etwas Neues, etwas
Gutes tun.

In der Fastenzeit können wir uns dazu ganz bewusst Zeit nehmen. Indem wir auf das eine oder andere verzichten (fasten), können wir etwas Neues ausprobieren. Wir haben somit wieder mehr Zeit für uns, für andere und für Gott.

Liebe Kinder, liebe Eltern,

Jesusdas ist ein ganz schön langer Weg, auf den wir uns gemacht haben.
Aber ihr könnt schon sehen, der Weg hat ein Ziel, das Osterfest.
Ostern ist ein so großes und wichtiges Fest für uns Christen, so dass wir uns darauf vorbereiten müssen.
Ihr kennt das von anderen Festen.
Auch eine Geburtstagfeier oder ein Kindergarten- oder Schulfest werden geplant und vorbereitet.
Neben der äußeren Vorbereitung auf Ostern, wie z. B. Eier bunt malen, kennen wir Christen auch eine innere Vorbereitung.
So wie man sein Zimmer aufräumt, kann man auch in sich selbst aufräumen. Manches kann dann wewerfen und anderes kommt wieder an seinen Platz. Das tun wir nicht immer gern.
Aber meistens freuen wir uns doch, wenn alles wieder schön aussieht und seinen Platz hat.
Diese Zeit der inneren Vorbereitung nennt man Fastenzeit.
Eine gute Möglichkeit dabei ist es auch, auf manche Dinge zu verzichten, die nicht unbedingt nötig sind.
Dazu gibt es viele Möglichkeiten:

  • nach der Schule auf dem Weg keine Süßigkeiten kaufen und essen, wenn zu Hause schon das Essen wartet.
  • kurze Strecken laufen oder Fahrrad fahren statt sich mit dem Auto fahren zu lassen.
  • die Geschwister auch mal mit seinen Sachen spielen lassen.
  • nicht streiten.

Bestimmt fallen euch noch viele Sachen ein, auf die ihr verzichten könnt.
Auch die Erwachsenen kennen Dinge, auf die sie verzichten könnten. Verzichten – das Wort hören wir nicht so gerne. Gerade in diesen Wochen müssen wir alle wegen Corona auf Vieles verzichten, was uns Spaß macht. Manchmal wird das verzichten auch als Bestrafung gebraucht. Da bekommt jemand Fernsehverbot, weil er etwas nicht gut gemacht hat oder böse war. Verzichten kann aber auch Freude machen. Ich verzichte darauf, mich allein mit meinem Computerspiel zu beschäftigen und spiele gemeinsam mit anderen. Dann merke ich, wieviel mehr Spaß mir das gemacht hat.
Oder ich verzichte auf Süßigkeiten und gebe das Geld für eine gute Sache, z. B. für arme Kinder. Dass kann echt Freude machen.

BibelÜbrigens in der Bibel lesen wir, das auch Jesus gefastet hat. Er hat sich 40 Tage in die Wüste zurückgezogen und sich auf seine große Aufgabe vorbereitet.

Er sollte ja den Menschen sagen und zeigen, wie lieb Gott sie hat. Auch das hat mit Ostern zu tun, aber das erklären wir euch noch später an einer anderen Stelle.

Betende HändeJesus,
wir beginnen nun die Fastenzeit.
Lass uns gut auf dich hören.
Hilf uns zu sehen,
worauf wir verzichten
und was wir Gutes tun können.
Segne uns auf unseren Weg nach Ostern. Amen.

Jesus

Liebe Kinder, liebe Eltern,

in den vergangenen Tagen habe ich gedacht, es sei schon Frühling.
Die Sonne schien und wärmte mein Gesicht. Schneeglöckchen und Krokusse blühten. Die Vögel zwitscherten und suchten nach einem Ort, um ihr Nest zu bauen.
Aber Vorsicht! Noch ist kein Frühling. Es kann noch einmal richtig kalt werden. Aber es war ein schöner Vorgeschmack und ich weiß, irgendwann ist der Frühling da.

Heute feiern wir den 2. Fastensonntag. Die Bibel erzählt:

BibelJesus war mit seinen Freunden unterwegs nach Jerusalem. Dort, so wissen wir, wird ihm viel Leid angetan und er wird am Kreuz sterben.
Sie kamen an einen Berg und Jesus stieg mit seinen besten Freunden dort hinauf.
Als sie oben waren, fing Jesus an zu beten. Doch plötzlich geschah etwas ganz Seltsames. Jesus sah auf einmal ganz anders aus. Sein Gesicht strahlte.
Seine Kleider leuchteten hell, viel heller als die Sonne.
Und dann rief da auch noch eine Stimme aus einer Wolke: „Dies ist mein lieber Sohn. Auf ihn sollt ihr hören.“
Da erschraken die Freunde Jesu.
Zugleich aber spürten sie: Gott ist uns hier ganz nahe. Und Jesus ist der Sohn Gottes. Am liebsten wären sie dort geblieben. Doch dann war die Erscheinung auch schon wieder vorbei.
Jesus stieg mit seinen Freunden wieder vom Berg hinunter und sie gingen weiter nach Jerusalem.

Liebe Kinder,

Berghier durften die Freunde Jesu wohl schon ein Stück Himmel sehen. Eine Art Vorgeschmack auf Ostern, auf die Auferstehung Jesu.
Ähnliches kennen wir, glaube ich, auch. Wir erleben etwas ganz Tolles und sagen dann: „Das war himmlisch.“ Oder wir dürfen beim Kochen schon einmal probieren und freuen uns dann auf das leckere Essen.
So etwas nennen wir Vorfreude.
Wir freuen uns, weil uns etwas Schönes erwartet.
Viele freuen sich schon auf den Sommer, weil sie dann wieder Urlaub machen und verreisen können.
Jetzt, so wisst ihr, geht das wegen der Pandemie noch nicht.
Aber die Vorfreude auf etwas Schönes hilft Vielen, die schwierige Zeit mit den Einschränkungen auszuhalten.
Deshalb ist es oft gut, nicht immer nur auf das Heute zu sehen, sondern darüber hinaus zu schauen.
Ein Junge, der mit einem gebrochenen Bein im Krankenhaus liegt, träumt bestimmt davon, dass er bald wieder rennen und Fußball spielen kann.
Wenn ich die Sonne, das Helle sehen, dann macht mir das Dunkle viel weniger Angst.
So ist das auch mit dem Osterfest: Es macht den Menschen Mut und gibt ihnen Hoffnung. Sie spüren: Jesus lebt und er schenkt uns ein schönes und glückliches Leben.

Gebet

HändeGott,
du bist unser Vater.
Du siehst uns alle.
Wir sehen dich nicht.
Doch du bis da.

Du bist im Himmel.
Du bist auf der Erde. Du bist bei mir.
Du bist bei den anderen.
Überall bist du da.
So groß bist du.
Amen.

Bastelidee

Frühlingsschale
Dazu braucht man eine Blumenschale.
Die kannst du mit feiner Erde füllen und
darin Samen hineinsäen, z.B. Blumen, Gras
oder Kresse.
Die Erde musst du feucht halten.
Am besten stellst du die Schale auf eine Fensterbank.
Zunächst musst du ein bisschen Geduld haben.
Aber dann wirst du dich wundern, wie sich dein Kleingarten
bis Ostern Tag für Tag verändert und dir den Frühling bringt.

Geschichte

"Du bist das Licht der Welt"

Zum Anhören und Mitsingen:

Lied

Putzen„Oh, hier musst du aber dringend mal wiederaufräumen. Man findet ja gar nichts mehr wieder. So ein Chaos und Durcheinander!“

Liebe Kinder, liebe Familien,

dieser Satz ist euch bestimmt auch schon einige Male begegnet.

An manchen Tagen klappt es ganz gut und sofort mit dem Aufräumen und an anderen Tagen haben wir einfach keine Lust oder möchten lieber erst noch etwas anderes zu Ende machen. – Dann kann es auch schon einmal zu lautstarken Auseinandersetzungen kommen. Anfang des Jahres gibt es in manchen Familien auch eine größere gemeinsame Aufräumaktion – den Frühjahrsputz. Gemeinsam aufräumen macht mehr Spaß und es kann ganz lustig und spannend werden, wenn in den Ecken, Regalen und Schränken, die sonst nicht so gründlich geputzt werden, interessante Dinge zum Vorschein kommen. Und wenn alles sauber und aufgeräumt ist, fühlen wir uns gleich wohler.

Auch Jesus räumt auf.

BibelAn diesem Sonntag steht die biblische Erzählung wie Jesus im Tempel aufräumt im Mittelpunkt.

Wie ihr auf dem Ausmalbild sehen könnt, herrscht im Vorhof des Tempels ein reges Treiben und Durcheinander.

Dort kaufen die Menschen Opfergaben, weil sie glauben, dass es Gott gefällt, wenn sie diese kaufen und zum Altar bringen.

Jesus aber sagt zu ihnen, dass sie Gottes Liebe nicht kaufen können. Sie wird uns Menschen von Gott geschenkt.

Die Menschen sollen ihre Herzen für Gott öffnen, mahnt Jesus.

Auch wir sind in dieser Fastenzeit dazu eingeladen unser Herz besonders für Gott zu öffnen. Vielleicht kann man es auch ein wenig mit einem Frühjahrsputz vergleichen – wir räumen unser Herz für Gott auf. Alles was uns stört und uns nicht gut tut, räumen wir zur Seite. Zum Beispiel können wir uns bei einem Streit in der Familie oder mit einem Freund oder einer Freundin wieder versöhnen.

HerzWir können weniger Worte sagen, die andere verletzen und traurig machen und stattdessen etwas Liebes sagen.

Wenn wir mit offenen Augen durch die Natur gehen, können wir uns über Gottes Schöpfung freuen.

Wir können auch zu Gott beten – ihm von unseren Sorgen erzählen oder einfach einmal „DANKE“ sagen.

Sicherlich hast du auch einige Ideen.
Probiere es einfach mal aus.