Katholische Kirchengemeinde St. Antonius und Bonifatius Datenschutz Impressum

Hintergrund
Vordergrund

Pfarrbüro St. Antonius

Am Freitag, 24.09., und Freitag, 01.10.2021 ist das Pfarrbüro in St. Antonius geschlossen.
Vertretung erfolgt an diesen Tagen durch das Pfarrbüro in St. Bonifatius.

Pfarreiratswahl 2021

Am 6./7. November 2021 wird bei uns der Pfarreirat neu gewählt.

Zur Liste der Kandidatinnen und Kandidaten

Geistlicher Impuls

Liebe Gemeinde,
im heutigen Evangelium lesen wir, wie Jesus seinen Jüngern erzählt, dass er den Menschen ausgeliefert und von ihnen getötet werden wird. Wir wissen: Er bleibt nicht im Tod.
Seinen Jüngern ist dies noch fremd. Sie verstehen Jesu Worte nicht, trauen sich aber auch nicht, ihn zu fragen. Sie träumen vielmehr von Macht und Größe und können ihrem Denken, wer denn der Größte unter ihnen sei, nicht entfliehen.
Immer weiter, immer mehr, immer größer! – Das kennen wir aus verschiedenen Bereichen unseres Lebens auch. Spätestens seit Beginn der Corona- Pandemie sind wir ausgebremst und wissen, dass es Grenzen gibt.
Jesus lässt uns nicht im Ungewissen darüber, worin die wahre Größe besteht. Er stellt ein Kind in die Mitte und sagt: Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.
Für mich zeigt dieses Evangelium zum Einen, wie wichtig es ist zu fragen und Belehrungen nicht einfach hinzunehmen.
Mein Klassenlehrer schrieb mir damals ein Zitat in mein Poesiealbum und ermutigte mich nachzufragen und auch zu hinterfragen:
Wer fragt ist ein Narr für fünf Minuten – wer nicht fragt, bleibt es sein Leben lang! (Konfuzius)
In diesem Sinne wünsche ich uns, dass wir unsere (Lebens-) Fragen wach halten; dass wir uns trauen immer wieder zu hinterfragen und – falls nötig – alte Gewohnheiten abzulegen, um uns so für eine solidarische und sozial gerechtere Welt einzusetzen. Auf Worte müssen Taten folgen. Nur so können wir Menschen, insbesondere unsere Kinder und Enkelkinder, eine Zukunft in dieser Welt haben. Und noch etwas wird für mich deutlich: In der Solidarität mit anderen können wir Christus entdecken. Caritas, auch übersetzt mit Hochachtung, Wertschätzung oder Liebe soll jedem zu Teil werden, gerade auch den „Kleinen“. Sie bedürfen an vielen Stellen unseres Schutzes und unserer Rücksicht, gleichzeitig benötigen Sie Freiräume um ihre Zukunft gestalten zu können. #DasMachenWirGemeinsam, lautet das Motto des Caritas-Sonntags, den wir, wie auch viele andere Gemeinden, an diesem Sonntag bedenken. Ich bin mir sicher: Mit gegenseitiger CARITAS, können wir voneinander lernen und Gott in unserem Leben finden.

Mit einem herzlichen Gruß und Gottes Segen für die kommende Woche
Stefanie Stappert